mein nahtoderlebnis


eigentlich sollte man es toderlebnis nennen, denn das ist nicht nah dran, sondern es ist sterben live!

mit 17 jahren
hatte ich einen autounfall und war kurz tot - das meint, dass meine seele sich aus meinem körper verabschiedet hat und es war wunderbar!

wir haben in unserer sprache keine worte für diesen zustand - annähernd: unendliches glück, zufriedenheit, selig, heimzugehen in dieses 'licht', wo wir alle herkommen...

das ist jetzt jahrzehnte her und elisabeth kübler-ross hab ich erst viel später gelesen - es kann mir also niemand weis machen, das hätte sich nur in meinem gehirn abgespielt...


wir sind nicht von hier,

                 wir sind nur vorübergehend in dieser welt,

                                  aber wir kommen von ganz woanders her!

das ganze erlebnis will ich nicht beschreiben - ihr kennt das sicherlich aus anderen erzählungen: den unfall von oben gesehen - das sich überschlagende auto wurde immer kleiner - ein ganz grosses gefühl von geborgenheit, liebe, angenommen sein - um mich herum alles helles, weisses licht, nach oben hin sich ausdehnend

und mein ganzes leben ist gleichzeitig nochmal an meinem inneren auge vorbeigezogen - jede sekunde, jeder moment, jedes ereignis, alles

17 jahre nochmal gelebt in sekunden (?) - aber mit einem gaaaaanz bedeutenden unterschied:

in jedem moment dieses filmes hatte ich das gefühl:

'jaaa, genau so war es richtig, so war es gut! wie schön, dass darauf das und dann das passiert ist - wie toll!'

auch alle momente der erniedrigung, des schmerzes, des leides, ALLES!

das ist das fantastischste an diesem erlebnis: alles das war ich, und ALLES war gut so, richtig für meine entwicklung - genau so hab ich es gebraucht, um zu wachsen

diese erkenntnis hab ich mit in mein leben genommen, denn nun wusste ich ja, dass ich, wenn ich irgendwann mal sterbe, alles nochmal sehen werde und auch dann alles seine richtigkeit haben wird

damit waren diese dinge, wie 'schuld' oder 'sünde', für mich vom tisch - also da noch nicht, aber dieses ist die basis dafür, dass ich heute weiss: es gibt gar keine schuld (die nepalesen haben noch nicht einmal ein wort dafür in ihrer sprache) und keine sünde - wir machen nur erfahrungen, durch erleben

das bewerten und in die polarisation gehen, das macht hier
nur unser kopf - von anderen ebenen aus betrachtet ist hier alles in ordnung - wir brauchen alles genau so, wie es kommt, für unsere entwicklung - immer! - darum gibt es auch keinen zufall - nie!

dann war es vorbei! irgendwie war es
für mich nicht angesagt zu gehen - ich bin im auto aufgewacht - der käfer war ein trümmerhaufen - mir und meinem mädchen ist nichts passiert - wir sind dann durch den wald zur endstation von der strassenbahn marschiert und mit der ersten tram in die stadt gefahren

heute bin ich froh, mich daran erinnert zu haben, weswegen ich noch ein verlängerungsticket bekommen habe:

ich soll den mund aufmachen und meinen brüdern und schwestern von diesem licht erzählen!

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'worin besteht der unterschied zwischen leben und tod?'

'wir sind kein körper, der eine seele hat - wir sind seele, die vorübergehend einen körper hat'

leben kann nicht sterben - somit gibt es keinen tod

'sterben/tod' bedeutet, dass das leben diesen körper verlassen hat, weitergezogen ist - (sie braucht ihn nicht mehr wie z.b. eine regenjacke, die legen wir dann auch beiseite)

selbst der körper ist nicht tod - er wird durch die 'feuerwesen' (transformation) und die bakterien umgewandelt und aus seinen atomen baut mutter erde etwas neues

es geht also nichts verloren - weder die materie, noch der geist (das leben)

es verändert sich nur alles und das aber laufend, denn das ist das
unsterbliche leben!

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ich habe vor kurzem ein buch von einem 8 jährigen jungen kennen gelernt, der offensichtlich bei seiner geburt nicht alles vergessen hat, so wie wir, sondern der, seitdem er sprechen kann, seinen eltern die anderen dimensionen dieser welt erklärt - hier ein paar auszüge:



Gott und die Liebe  -  Flavio, 4 jahre:

Flavio umarmt seine Mama in einer Anwandlung von Zärtlichkeit. Ich habe dich so lieb, Mama! Ich bin glücklich, weil ich dich so lieb habe...

Aber ich kann dich auch liebhaben, wenn du nicht meine Mutter bist; ich kann jeden sehr liebhaben, genauso sehr wie dich.

Wenn man einen Menschen sehr liebt, hat man alle lieb. Ich habe dich lieb, weil wir Teilchen sind, die aus Gott gekommen sind!

Alle Menschen sind Teilchen von Gott! Gott ist in allen Welten, er ist in Teilchen aufgeteilt, er ist überall, und er ist auch in der Leere. Jede Welt ist ein Teil von Gott.

Aber Gott ist auch im Raum, Gott ist alles, was es gibt, alles, was man anfassen kann und was man nicht anfassen kann, was man sieht und was man nicht sieht. Gott stirbt nie, aber damit man lebendig ist, muß man ein Teil sein, der aus Gott kommt.

Ich glaube, ich bin ein Teilchen, das aus dem Herzen Gottes gekommen ist.

Na ja, nicht wörtlich gemeint, weil Gott keinen Körper hat. Ich will sagen, ich komme aus der Liebe Gottes.


 

Marcos, 8 Jahre - Flavio, 5 Jahre (sie sind brüder):

Papa: Warum erzählt ihr uns nicht, was geschehen ist?

Ricardo: Wir gingen die Stiege hinauf, es war dunkel, und wir sahen, daß sich etwas bewegte, wie ein Schatten. Ich erschrak und sagte: Das sieht aus wie ein Gespenst, und er (zeigt auf Marcos) sagte:
Ja, natürlich ist es ein Gespenst, und daß es überall Gespenster gibt. Da bekam ich Angst. Ihr sagt doch immer, daß es keine gibt! Dieser Junge ist ein Lügner!

Marcos: Ich habe dir die Wahrheit gesagt. Ich sagte dir auch, daß du dich nicht zu fürchten brauchst. Die Gespenster können durch die Wand gehen, aber sie können dich nicht anfassen. Sie haben keinen Körper, aber sie haben Verstand. Sie haben Energie, aber keine Materie. Weißt du, was die Materie ist? Materie kann man anfassen.


Wenn man stirbt, läßt man seine Kleider zurück, das ist der Körper, aber manchmal bleibt die Unterwäsche liegen; die schwebt dann in der Nähe der Erde und kann nicht nach oben.

Flavio (schüchtern): Ja, ja so ist es, das stimmt.
 
Ricardos Eltern: Na ja, diese Kinder scheinen zuviel Fernsehen abbekommen zu haben...

Marcos: Das haben wir nicht aus dem Fernsehen, das sind wahre Ideen.

Mama: Nun gut, Marcos, wir werden später darüber sprechen. Sucht eure Spielsachen zusammen, wir müssen gehen, es ist schon spät.

Wir gehen am Strand entlang zum Haus zurück.

Mama: Ihr müßt ein bißchen vorsichtiger sein, wenn ihr mit anderen Leuten redet. Ihr wißt schon, daß nur wenige das verstehen können, was ihr denkt. Wir respektieren euch zu Hause, aber mit anderen Leuten könnt ihr da Schwierigkeiten bekommen.

Papa: Dieser Junge hatte große Angst, deshalb war er so erbost.

Marcos: Er hat das Gespenst gespürt, aber er konnte es nicht annehmen.

Flavio: Er glaubt mehr an seine Mama und seinen Papa als an das,
was er selbst spürt.

Papa: Du kennst dich auch mit den Gespenstern aus?

Flavio: Na klar, als ich geboren wurde, war das hier für mich wie eine Welt von Gespenstern, von physischen Gespenstern. Ich hatte genau dieselbe Angst wie dieser Junge. Um physisch zu sein, mußt du erst einmal geboren werden. Um ein Gespenst zu sein, mußt du erst einmal die Anstrengung machen und sterben.

Mama: Was meinst du mit Anstrengung?

Flavio: Ich will sagen, daß die Menschen, die später Gespenster sind, sehr ungern gestorben sind; sie wollten nicht sterben.
Deshalb schweben sie nicht zur Sonne, sondern bleiben in der Nähe der Erde.

Die Gespenster haben vergessen, daß wir alle aus Gott kommen und nach dem Tod wieder zu Gott zurückkehren. Wenn wir alle zusammen wieder bei Gott sind, wird niemand mehr sterben oder geboren werden. Aber das Leben wird weitergehen. Weil Gott das Leben ist, und Gott hört nie auf.

Wenn du stirbst, dann schwebst du nach oben... nach oben... bis zur Sonne, aber dann geht es noch weiter. Da sieht man dann nichts mehr, weil es dort nichts mehr zu sehen gibt. Gott hat keine Form.

Wenn du dein Leben beginnst, gibt dir Gott eine Form und schickt dich zu einem Planeten. Vor der Geburt schwebt man über dem Planeten, und mit diesen Augen (er zeigt auf
sein Herz) sieht man sich den Planeten an, wo man ankommen will. Na ja, es sind nicht genau Augen, aber so ähnlich, weil man ja noch keinen Körper hat. Das wirkliche Kleid, das wir haben, ist der Körper. Auf jedem Planeten gibt es spezielle Kleider.

Jeder Planet hat seine Farbe. Manchmal geht man zu anderen Planeten, manchmal kommt man viele Male zum selben. Gott zeigt dir die Dinge, die du tun sollst, er schreibt sie dir in deine Erinnerung.

Papa: Welche Dinge?


Flavio: Damit ich auf diesem Planeten leben kann, hat mir Gott die Worte "nein" und "ja" eingeprägt und auch das Wort "Uhr". Die wichtigeren Dinge werde ich sagen können, wenn ich mit den Worten besser umgehen kann. Ich muß zur Schule gehen, um mehr Wörter zu lernen, um mehr von der Erde zu wissen.

Aber ich glaube auch, Marcos, daß wir von diesen Dingen mit anderen Kindern nicht reden können. Sie bekommen Angst, so wie ich Angst vor dem Physischen hatte. Die Eltern erlauben ihnen nicht, die nicht-physische Wirklichkeit zu sehen.


die 4 roten markierungen sind von mir: 2 erklären sehr gut, warum ich das klären von fremdseelenbesetzungen für meine mitmenschen (... und mit-seelen) mache,
eine spricht davon, dass wir auf unser gefühl hören sollen und für die letzte sagt eine weisheit so: man sieht nur mit dem herzen gut

 

meine frage: wie weiss dieser junge das alles? 

 

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zum weiterlesen:

intern: klären von fremdseelen-besetzungen

extern: die-tuer-zur-seele.de - ganz viel text aus flavios buch

buchempfehlungen:

'ich komm aus der sonne' - flavio cabobianco - ISBN: 3924161720 - hieraus sind die obigen auszüge

'über den tod und das leben danach' - elisabeth kübler-ross - ISBN 3923781024

'das tibetanische totenbuch' - monika hauff - ISBN 3492236944 - locker und gut aufbereitet!

 

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