weisses licht

in nahezu allen religionen, weisheitslehren, spirituellen wegen und methoden taucht das weisse licht auf als eine schöne und vorstellbare umschreibung für die eine göttliche energie - die höchste und reinste form dieser universalen kraft

unser achtes chakra, das erste transpersonale, ist eine weisse lichtkugel eine handlänge über unserem kopf (der heiligenschein) - DAS ist der punkt, wo wir unser hohes selbst kontakten können und uns dadurch mit dieser energie verbinden können

dieser punkt wird in all den lehren sehr unterschiedlich benannt und auch der abstand zum kopf ist oft schwankend angegeben - aber es kommt hier weder auf das 'richtige' wort noch auf die genauen cm an, entscheidend sind allein
unsere ABSICHT und unsere AUFMERKSAMKEIT - die beiden grundlegenden aspekte unseres bewusstseins für den erfolg jeder art von aktivität, ob im materiellen bereich oder auf den feinstofflichen ebenen

man kann für die 'arbeit' mit dieser energie am besten an seinen meditationsplatz und dort in die ruhe gehen - aber man kann auch einfach überall wo man gerade ist, kurz die augen schliessen und an diese weisse kugel über unserem kopf denken - sofort (in nullzeit) ist man an den göttlichen strom angeschlossen! - besonders bei akuter gefahr!

da die bezeichnung 'weisses licht' eine umschreibung für die göttliche energie ist und dieser 'gott' nichts als reine liebe ist, ist es wichtig, dass wir bei dieser 'arbeit' in unserem herzen sind, dort liebe fühlen und auch 'liebe' denken -
'sei immer in der herzensliebe!' - wisse, dass du immer geliebt bist

die bildhaften vorstellungen (imaginationen) bei den einzelnen übungen werden mit einem tiefen und ruhigen atem verbunden, wobei wir meist beim einatmen in unserer vorstellung dieses licht durch das kronenchakra oben auf unserem kopf in uns hinein ziehen und es dann beim ausatmen weiterleiten

durch das einatmen dieses 'äusseren lichtes' können wir unser 'inneres licht' leuchten lassen und damit andere menschen anstecken! (rede nelson mandela) - es heisst:
'euer licht sollt ihr nicht unter eine bank stellen, sondern auf einen leuchter, so leuchtet es allen, die im hause sind'! (luk 8:16)

falls du schwierigkeiten hast, dir vorzustellen, wie von dieser kugel das licht in dein kronenchakra einfliesst, dann kannst du dir auch vorstellen, dass du im sonnenschein stehst und die sonnenstrahlen dort oben auf deinen kopf treffen, es dort warm wird und sie dann weiter in deinen körper hineinfliessen, oder du stellst dir vor, wie jemand aus einem krug durch einen trichter weisse milch in dich einfüllt - auch hier gilt: man nehme das leben spielerisch!

 

beispiele wie und was man alles machen kann mit diesem weissen licht (möglichst die augen schliessen):

-->  das licht strömt von einer kleinen lichtkugel ('heiliger schein') über deinem kopf in deinen körper ein, fliesst bis in die zehen und füllt den körper langsam an wie mit einer weissen flüssigkeit - visualisiere, wie der pegel immer weiter steigt, bis er als fontäne oben aus deinen kronenschakra heraussprudelt - empfinde liebe

-->  mit der ein-atmung das licht in dein herz ziehen und es mit der aus-atmung an eine stelle im körper leiten, welche krank, verletzt oder schmerzhaft ist, diese stelle im licht baden - diesen fluss ca. 5-10 minuten aufrecht erhalten und dir dabei vorstellen, wie die kranke stelle immer heller und strahlender wird - dann vorstellen, wie diese stelle vollkommen heil, gesund und funktionsfähig ist und dabei weiss strahlt - empfinde liebe

-->  mit der ein-atmung das licht in dein herz ziehen und es mit der aus-atmung aus dem herzen nach vorne aus dem körper herausatmen - dabei eine weisse lichtkugel um dich herum formen, die so gross ist, dass du bequem darin platz hast, wie eine grosse eierschale - diese grosse weisse kugel um dich herum mit jedem atemzug immer weiter aufladen und heller machen - sie ist ein schutzmantel, in den nichts und niemand dunkles eindringen kann

-->  beim verlassen der wohnung: tür abschliessen, kurz die augen schliessen, einmal tief licht ein-atmen und mit der aus-atmung die gesamte wohnung in weisses licht hüllen - so ist sie göttlich geschützt - 'liebe'

-->  das gleiche beim einsteigen und verlassen von autos, flugzeugen usw. - 'liebe'

-->  das gleiche vor einer gerichtsverhandlung mit dem gerichtssaal und den richtern machen, vor einer prüfung den raum und die prüfer mit weissem licht aufladen, oder vor einem gespräch den gesprächspartner usw. - 'ich bin ein göttliches kind der liebe' - das sind positive gedankenimpulse, die machtvoll wirken, wenn wir sie mit tiefem gefühl denken, sie fühlen, sie 'sehen' (wunder heilung)

-->  einer anderen person energie geben (falls sie dich drum gebeten hat): weisses licht von der kleinen kugel über deinem kopf in dein herz einatmen und mit der aus-atmung die person in eine weisse lichtkugel hüllen - entweder ist sie real vor dir oder du visualisierst, wie sie vor dir ruht - falls man diese person nicht persönlich kennt, dann braucht man ein foto und den namen, denn unsere innere weisheit (unteres selbst) weiss ja sonst nicht, wohin sie die energie schicken soll - 'gottes liebe und meine besten wünsche begleiten dich auf allen deinen wegen'

-->  das gleiche mit pflanzen, tieren, räumen, häusern, orten, landschaften, planete - 'geliebte mutter erde, die du mich trägst und nährst …'

-->  ein bestimmtes problem, ein thema, eine krankheit oder dergleichen visuell (oder real) auf einen zettel schreiben, diesen vor dich legen und das weisse licht aus deinem herzen auf diesen zettel fliessen lassen, das thema einhüllen, ein paar minuten weiter atmen und dabei das licht fliessen lassen, dich mit dem thema verbunden fühlen und dann z.b. fragen:

    - was willst du mir sagen?
    - was kann/soll ich durch dich lernen?
    - was willst du?
    - was soll ich tun?

denke daran: dein kopf soll hier nichts analysieren, du bist mit deinem herzen in gefühlsmässigem kontakt mit dem problem - liebe dein problem, denn es ist eine möglichkeit, zu wachsen

--> wenn du energie zu dingen, pflanzen, tieren oder anderen menschen schickst, dann kannst du auch das weisse licht in dein herz einatmen, es dort umwandeln in rosa licht und dieses dann ausatmen - rosa ist die farbe der liebe unseres herzens (grün ist die farbe der schwingungsfrequenz unseres herzchakras)

--> goldenes licht ist noch eine steigerung von weissem licht, auch wenn dieses schon das gesamte spektrum aller farben in sich beinhaltet - allerdings sollte man z.b. nicht sein auto in goldenes licht einhüllen, denn es wird dadurch für andere menschen 'unsichtbar'

 

du siehst an diesen beispielen, wie einfach es ist, mit der göttlichen energie in kontakt zu kommen und damit zu 'arbeiten' bzw. zu 'spielen' und sich und andere damit zu heilen und zu schützen

man kann 24 stunden am tag im licht sein, sich auch in 5 tagen dauer-lichtmeditation von einem krebstumor befreien - dieses licht ist immer um uns und in uns, also baden wir immer in reiner gottesenergie - man braucht bloss mit ihr zu kommunizieren und schon ist man an einen mächtigen energiestrom angeschlossen - so geht positives denken, ein suggestions- und affirmationsprozess, der bis in die tiefe des unterbewusstseins wirkt und sich so verwirklicht

wenn ich z.b. mit dem rad ins dorf fahre, dann denke ich vorher an eine stelle aus meinem gebet:

'auf allen meinen wegen überflute ich die welt mit meinem licht und segne alles was mir begegnet'

… was meinst du, wie mir die menschen begegnen, mit denen ich dann zusammentreffe?

segnen heisst auch akzeptieren, alles als so gegeben und in ordnung anzunehmen, alles und jeden, wie es gerade ist

 

diese wichtigsten zwei punkte noch einmal ganz deutlich zum einprägen:

- entscheidend für den erfolg bei allem was wir tun sind immer unsere
ABSICHT und AUFMERKSAMKEIT

- sei immer in deinem herzen und fühle deine liebe für die gesamte schöpfung!

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nachtrag 1 von der seite autogenes training anleitung:

eine besonders heilsame übung ist das 'geistig durch den körper wandern':

wenn wir mit unserem bewusstsein im kopf angekommen sind (letzter punkt des in die ruhe gehens), dann sinken wird langsam hinab zum sonnengeflecht – die vorstellung einer treppe mit 7 stufen vom kopf zum bauch, die wir langsam zählend von 7 bis 1 hinunter gehen, ist hilfreich - im warmen sonnengeflecht angekommen stellen uns vor, wir seien ein kleiner lichtpunkt, wie ein glühwürmchen, welches mit voller empfindung nach allen seiten seine umgebung betrachten kann

von dort aus wandern wir zu jedem einzelnen organ und dann zu den einzelnen gliedmassen (oder kranken/schmerzenden körperstellen, z.b. krebstumor), verströmen dabei lebensenergie und strahlen unser göttliches licht aus in jede zelle – dabei sagen wir in gedanken 'danke' zu jedem organ und allen teilen des körpers, die wir so besuchen

zurück kommen wir wieder mit unserem bewusstseinsfokus über die treppe (nun von 1 bis 7 zählend) zum kopf und zum aufwachen ins tagesbewusstsein ('zurücknehmen')

 

nachtrag 2 - ein auszug aus dem pdf-buch 'bin ich es den du liebst?' von hans dienstknecht - es verdeutlicht, was in den für uns unsichtbaren dimensionen geschieht, wenn wir LICHT rufen:


"Ich werde dir noch etwas anderes zeigen. Doch zuvor möchte ich dich fragen, ob du für deinen Bruder beten möchtest? Das war keine Frage. Ich sammelte mich für einen Moment und stellte alles zurück, was mich an Eindrücken belastet hatte. Dann schloß ich die Augen und begab mich, so gut ich dies konnte, in die Stille meines Herzens, um mich dort an meinen himmlischen Vater zu wenden.

Ihm schickte ich für meinen Bruder vor mir - und für all jene, die ich eben gesehen und erlebt hatte - aus meinem Inneren meine Liebegedanken, meine Empfindungen des Trostes und des Mutes und meine Bitte, Er möge in Seiner Barmherzigkeit meine Geschwister segnen.

Und jetzt sieh, was geschieht. Ich traute meinen Augen nicht. Ich war zum Mittelpunkt einer wellenförmigen Bewegung geworden, die sich mehr und mehr ausbreitete. "Ähnlich, als wenn man einen Stein ins Wasser wirft", dachte ich. Immer weitere Kreise zog das Geschehen; ich konnte es bis an den Horizont verfolgen. Die Kreise waren von einem sonnengleichen Licht, und berührten - einer nach dem anderen - die Gestalt vor mir. Die Nebel begannen sich aufzulösen, die Gestalt blieb stehen und richtete sich auf; neue Kraft belebte sie.

Das eben noch energiearme Wesen hatte wieder etwas Farbe bekommen. Es zögerte einen Augenblick, änderte dann seine Richtung und ging auf ein halb geöffnetes Tor zu, hinter dem es deutlich heller schimmerte als in der Gegend, aus der es kam. Doch auch dort, zeigte mir ein Blick, war das Grau nicht mehr ganz so stumpf. Fast hatte ich den Eindruck, als wären hier und da sogar ein paar Lichter angegangen. So ist es."

 

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